Weilheims D1-Jugend als höfliche Gastgeber bei Heimturnier

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Mit einem enttäuschenden 7.Platz endete das Heimturnier um den Xylem-Cup für die D1-Jugend.

Im ersten Spiel gegen den FC Eintracht München starteten die Weilheimer gut, konnten ihre Halbchancen aber nicht nutzen. Zwei Konter brachten schließlich zwei Gegentore, und nach dieser 0:2-Niederlage standen die Gastgeber im nächsten Spiel gegen die SG Apfeldorf-Kinsau bereits mächtig unter Druck.Wieder starteten die Weilheimer überlegen, wieder vergaben sie zwei Großchancen. Zum Glück nahm das Spiel eine andere Wendung als zuvor, nach einem millimetergenauen Pass von Armend Gashi traf Tim Sparlinek zum erlösenden 1:0 (5.). Noah Mertens und Elmin Ohran scheiterten danach bei Riesen-Möglichkeiten am gegnerischen Torhüter, ehe nach einer Ecke der abgefälschte Schuss von Maxi Piel zum 2:0-Endstand ins Tor hoppelte.

Damit stand den Weilheimern ein Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug gegen den SV Ohlstadt bevor – in dem die Gastgeber weit mehr Nerven zeigten als zuvor. Völlig von der Rolle, schenkten die Weilheimer dem Gegner quasi zwei Tore (1. und 3.), nach dem herrlich herausgespielten 0:3 (4.) war die Partie früh entschieden. Mit einem sehenswerten Schlenzer sorgten die Ohlstadter kurz vor Schluss für die aus Weilheimer Sicht deprimierende 0:4-Packung. Weil Apfeldorf-Kinsau überraschenderweise sein letztes Spiel gegen die zuvor verlustpunktfreien Münchner gewann, fanden sich die Weilheimer schließlich nur im Spiel um Platz sieben gegen den FC Seeshaupt wieder.

Trotz Überlegenheit musste erst Torhüter Finn Meister einen Alleingang entschärfen, ehe Sparlinek das 1:0 erzielte (7.). Nach einer weiteren Glanztat von Meister sorgte Mertens mit einem feinen Konter in der Schlussminute (10.) für den letztlich vedienten 2:0-Endstand.

Im packenden Finale lieferten sich der SV Raisting und TSV Landsberg einen heißen Kampf, in dem sich die Landsberger mit einem heiß diskutierten Tor zum 1:1 in buchstäblich letzter Sekunde noch ins Siebenmeterschießen retteten, das sie am Ende nach mehr als einem Dutzend Schützen gewannen.

Boris Forstner