D1-Jugend nur knapp am Turniersieg vorbei

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Nach der enttäuschenden Leistung beim Heimturnier konnte sich die Weilheimer D1-Jugend bereits eine Woche später beim Turnier in Wolfratshausen mit Platz zwei rehabilitieren.

Im ersten Spiel gegen die JFG Osterseen starteten die Weilheimer, die eigentlich immer Anlaufzeit brauchen, sensationell: Tim Sparlinek luchste einem Gegenspieler direkt nach dem Anpfiff den Ball ab und traf bereits nach fünf Sekunden zum 1:0. Gleich nach dem Anstoß fast das selbe Spiel, nur dass Sparlinek dieses Mal die Latte traf. Doch so leicht ging es nicht weiter, der Gegner gestaltete die Partie in der Folge ausgeglichen und glich zum 1:1 aus. Erneut Sparlinek mit einem sehenswerten Drehschuss ins lange Eck stellte die Weichen auf Sieg, doch 30 Sekunden vor dem Ende fingen sich die Weilheimer noch das unnötige 2:2 nach einer Ecke ein.

Damit standen die Weilheimer gleich im zweiten Spiel gegen die FT Starnberg unter Druck – die Starnberger hatten zuvor die zweite Mannschaft der Gastgeber mit 9:0 aus der Halle geschossen. Starnberg startete sofort einen Sturmlauf, doch die Weilheimer Burschen verteidigten bravourös. Torhüter Finn Meister hielt zum Teil sogar im Liegen alles, was auf seinen Kasten kam, jeder Abwehrspieler warf sich in die anfliegenden Bälle. Beim einzigen Konter hätte Noah Mertens fast den Siegtreffer erzielt, doch das wäre des Guten zu viel gewesen. Mit einer erfolgreichen Abwehrschlacht hielten die Weilheimer das 0:0 – es sollte der einzige Punktverlust der Starnberger an diesem Tag sein.

Trotzdem musste im letzten Vorrundenspiel gegen Wolfratshausen II ein Sieg her, und während die Weilheimer vergangene Woche das Gewinnen-müssen noch gründlich vergeigt hatten, lief es dieses Mal besser: Mit zwei Toren sorgte Mertens schnell für klare Verhältnisse, Luca Vonlanthen legte das 3:0 nach und Sparlinek traf zum 4:0-Endstand.
Damit ging es im Halbfinale gegen Wolfratshausen I, das seine drei Vorrundenspiele allesamt mit einer Bilanz von 12:3 Toren gewonnen hatte. Doch die Weilheimer standen gut, ließen kaum Chancen zu und schlugen durch Mertens zu – 1:0. Kurz darauf dribbelte und jonglierte Armend Gashi mit dem Ball durch die gesamte gegnerische Hälfte, um zum vorentscheidenden 2:0 einzuschieben – ein sehenswertes Tor. Mit dem 3:0 machte Vonlanthen endgültig den Sack zu.

Im Finale gab es ein Wiedersehen mit den Starnbergern, und dieses Mal gingen die Weilheimer mit weniger Respekt in die Partie. Sie spielten gut mit, konnten sich erneut auf Torhüter Finn Meister verlassen, der seine Mannschaft mit einigen Monster-Paraden im Spiel hielt. Nur bei einem Gegenstoß war er machtlos, und weil Vonlanthen bei der größten Chance nach einem weiten Ball knapp am Torhüter scheiterte, blieb es bei der knappen 0:1-Niederlage. Dennoch ein tolles Turnier und ein schöner Erfolg für die Mannschaft von Trainer Edin Ohran.

Boris Forstner